Mamma Mia!

Original

Mamma Mia!

Anbieter

Universal Pictures Video (2008)

Laufzeit

ca. 104 min.

Bildformat

2,40:1 

Audiokanäle

DTS HD Master Audio 5.1 - Englisch
DTS 5.1 - Deutsch
DTS 5.1 - Französisch
DTS 5.1 - Italienisch
DTS 5.1 - Spanisch
DTS 5.1 - Japanisch
Audio-Kommentar

Untertitel

Englisch, Deutsch, Französisch u.a.

Regionalcode

A, B, C

VÖ-Termin

27.11.2008
Film  85 %

Die temperamentvolle Sophie (Amanda Seyfried) wünscht sich nichts sehnlicher, als von ihrem leiblichen Vater zum Altar geführt zu werden. Aus diesem Grund hat sie heimlich drei Männer aus der Vergangenheit ihrer Mutter eingeladen. Ihre Mutter Donna (Meryl Streep) allerdings hat keine Ahnung von den Plänen ihrer Tochter. Beste Voraussetzungen also für eine turbulente Zeremonie voller Überraschungen...

Der antizyklische Start der DVD in der nasskalten Jahreszeit ist durchaus von gewissem Reiz, kann man sich doch mit diesem durch und durch von sommerlicher Atmosphäre, Licht und Wärme getragenen Werk hervorragend vom manchmal eher unwirtlichen Geschehen außerhalb der eigenen vier Wände trefflich ablenken lassen. Abhalten sollte einen von diesem Unterfangen eigentlich nur eine massive Abba-Allergie, ein körperliches Leiden, dass nun wiederum in der Tat nicht allzu unhäufig in unseren Breiten aufzutreten pflegt und noch keine hinreichend effektive Kur seitens der Schul- wie Alternativmedizin gefunden hat. Trösten könnten sich die Leidenden beim Anblick von „Mamma Mia“ höchstens an der grausamen Behandlung, die so mancher der (männlichen) Akteure den Hits der schwedischen Pop-Heroen angedeihen lässt. Denn während sich Meryl Streep (die auch mit ihrer lebendigen Präsenz sämtliche Mitakteure glatt an die Wand spielt) bekannterweise auch mit Gesangspartien mehr als überzeugend zu arrangieren weiß, beweisen einige ihrer Mitstreiter voller Überzeugungskraft, dass an ihnen definitiv keine vielversprechende Karriere als Hitparadenstürmer verloren gegangen ist. Doch für den unbefangenen Zuschauer macht sogar dieses Manko einen gewissen charmanten Reiz eines Filmes aus, der auf jeden Fall unbeschwert genossen, in keiner Weise aber mit irgendeiner erhöhten Erscheinungsart von 
Anspruch erarbeitet werden möchte. Wem es daher auf ungetrübten Musikgenuss ankommt, ist mit einer der zahlreichen Best Of CDs von Abba oder einem live-Besuch des Original Musicals weit besser beraten; wem nach geistig höchststehender Filmkunst dürstet, sollte sich eine der zahlreichen einschlägigen vorangegangen Arbeiten aus dem überaus umfangreichen Schaffenswerk Meryl Streeps zuwenden. Wer aber pure gute Laune Unterhaltung in Rein- und Bestform erleben mag, ist mit „Mamma Mia“ genau an der richtigen Adresse angelangt.

 

Bild  85 %

Der Film bietet auf dieser Blu-ray Disc eine brillante Schärfe in fast jeder Szene - nicht unbedingt zum Vorteil von Meryl Streep - in deren Gesicht man jede kleine Falte erkennen kann. Richtig plastisch wirkt das Bild aber trotz des sehr detaillierten Bildes aber nicht. Schuld daran sind der überhöhte und in hellen Bildbereichen überstrahlende Kontrast und die vollkommen unnatürlichen stark rotstichigen Farben. Die Kompression arbeitet tadellos und reproduziert auch die feine Körnigkeit des Filmmasters ohne Unregelmäßigkeiten.

 

Ton  86 %

Die wichtigste Rolle spielt bei "Mamma Mia!" natürlich die Musik von Abba. Deren Abmischung ist mit diesem Mehrkanalmix sehr gelungen. Die Musik erklingt von allen Seiten sehr weiträumig. Der luftige Klang gefällt durch eine solide Basswiedergabe und saubere Höhen. Außer der Musik gibt es noch einige dezente Umgebungsgeräusche zu hören, ansonsten hält sich aber die Dynamik in Grenzen.

 

Special Features
  • in HD: 
    Unveröffentlichte Musicalnummer „The Name Of The Game“
    Making-of
    Anatomie einer Musicalnummer „Lay All Your Love On Me“
    Wie man Sängerin wird
    Ein Einblick in MAMMA MIA!
  • in SD:
    Audiokommentar mit Regisseurin Phyllida Lloyd
    Unveröffentlichte Szenen
    Verpatzte Szenen
    Musikvideo „Gimme! Gimme! Gimme!“
    Björn Ulvaeus’ Gastauftritt

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 20.11.2008

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