Jumper

Original

Jumper

Anbieter

Kinowelt Home Entertainment (2008)

Laufzeit

ca. 88 min.

Bildformat

2,35:1 

Audiokanäle

1. Deutsch, DTS HD Master Audio 7.1
2. Englisch, DTS HD High Resolution Audio 7.1
3. Audio-Kommentar

Untertitel

Deutsch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

22.08.2008
Film  50 %

David Rice hatte sich immer für einen ganz normalen Typen gehalten, bis er mit 15 seine Fähigkeit zu springen entdeckt. Binnen Sekunden kann er sich an jeden beliebigen Ort der Welt teleportieren. Die perfekte Methode, seinem tristen Elternhaus zu entkommen und bei einem Zwischenstopp im Banktresor gleich noch das nötige Kleingeld für ein Luxusleben in New York einzusammeln. David genießt seine neue Mobilität in vollen Zügen: Morgens zum Surfen nach Hawaii, mittags Lunch auf dem Kopf der Sphinx und abends ein Abstecher in die Londoner Clubszene. Als er den abgebrühten Griffin kennenlernt, stellt sich heraus, dass er längst nicht der einzige Jumper ist. Doch sein Leben ist in höchster Gefahr. Die hochspezialisierte Geheimorganisation der Paladinen will Menschen wie David auslöschen – und ihr skrupelloser Anführer Cox ist ihm ganz dicht auf den Fersen ...

Die interessante Grundkonstellation der Geschichte hätte eigentlich erheblich mehr Potential für die filmische Bearbeitung geboten, als letztlich bei "Jumper" tatsächlich herausgekommen ist. So hat man es im Ergebnis mit einem routiniert heruntergekurbelten Action-Reißer, in Standardmodellausstattung zu tun, der mehr oder minder solide zu unterhalten weiß, aber sein Publikum nicht wirklich vom Hocker reißen kann. Dazu ist die dynamische, gelegentlich hektische Inszenierung zu sehr auf seelenlose Effizienz getrimmt und Hauptdarsteller Hayden Christensen hat leider seit seinen Star Wars Zeiten noch immer nicht sonderlich an Charisma gewonnen; damit könnte eher sein Mitspieler Jamie Bell dienen, aber der hat nun einmal lediglich eine Nebenrolle inne, wie auch Samuel L. Jackson, der allerdings auch nicht mehr künstlerisches Engagement als für diesen Routinejob unbedingt nötig abliefert.

 

Bild  84 %

Das Master ist meist sehr detailscharf und zeigt eine leichte Körnigkeit. Aber nicht jede Szene ist perfekt. Selbst Nahaufnahmen zeigen ab und zu leichte Unschärfen. Der Kontrast ist sehr hoch, allerdings auch überhöht, so dass helle Bildbereiche schnell überstrahlen und in dunklen Szenen schnell harte Schatten auftauchen. Die Farben wurden verfremdet und wirken meist etwas grünstichig. Dadurch erscheint auch das Gesamtbild recht unnatürlich. Aufgrund der Verfremdungen wirkt das Bild leider auch nie richtig plastisch. Die Kompression ist sehr gut und lässt keine Störungen erkennen.

Ton  86 %

"Jumper" bietet einen recht impulsiven Soundtrack mit kräftigem Basseinsatz in tiefsten Frequenzbereichen, der sich insbesondere bei den "Jump"-Szenen bemerkbar macht. Die Action-Sequenzen werden sehr räumlich mit starkem Surround-Einsatz und hoher Dynamik auf allen Kanälen präsentiert. Hier fällt die Blu-ray Disc auch durch eine gute Feindynamik auf, die selbst kleinere Geräusche recht prägnant zu Gehör bringt. Im Hochtonbereich kann der Film hingegen nicht richtig glänzen. Hier wirkt der Klang insbesondere auf den Surroundkanälen etwas dumpf und mindert dadurch auch etwas die räumliche Wirkung, die durch den 7.1-Mix und dessen bessere Raumaufteilung auf der Blu-ray Disc aber insgesamt ein wenig besser ist als auf der DVD.

 

Special Features

- Audiokommentar von Regisseur Doug Liman, Drehbuchautor/Produzent Simon Kinberg und Produzent Lucas Foster
- Trailer

Review von Karsten Serck und Tobias Wrany (Film) 14.08.2008

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