Hellboy - Director's Cut

Original

Hellboy - Director's Cut

Anbieter

Sony Pictures Home Entertainment (2007)

Laufzeit

ca. 132 min.

Bildformat

1,85:1 

Audiokanäle

1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Französisch, Dolby Digital 5.1
4. Deutsch, PCM 5.1
5. Deutsch, Dolby Digital 5.1
6. Audio-Kommentar

Untertitel

Englisch, Deutsch, Türkisch

Regionalcode

B

VÖ-Termin

03.04.2007
Film

Während des Zweiten Weltkriegs wird Hellboy (Ron Perlman) aus den Flammen der Hölle geboren und von dem größenwahnsinnigen Magier Rasputin (Karel Roden) durch ein okkultes Ritual an die Erdoberfläche gebracht, um die Hölle auf Erden zu entfesseln. Doch Hellboy wird von den Alliierten gerettet. Professor "Broom" Bruttenholm (John Hurt) nimmt die kleine Ausgeburt des Teufels unter seine Fittiche und zieht sie im Schutz der "Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen" auf. Jahre später ist der erwachsene und praktisch unzerstörbare Hellboy an der Seite des Fischmannes Abe Sapien (Doug Jones) und der pyrokinetisch veranlagten Liz Sherman (Selma Blair) zum eifrigsten Bekämpfer aller bösen übernatürlichen Kräfte geworden. Hellboy und sein Ziehvater ahnen nicht, dass Rasputin seine dunklen Pläne von einst noch nicht aufgegeben hat. Er ist zurückgekehrt, um endlich Armageddon herbeizuführen. Seine wichtigste Schachfigur im diabolischen Spiel? Hellboy!

 

Bild  87 %

Das Master ist nicht ganz sauber und lässt neben einer leichten Körnigkeit auch ein teilweise recht deutliches Farbrauschen erkennen. Der Einsatz von Rauschfiltern lässt sich aber nicht beobachten. Der Kontrast ist oft sehr hoch, allerdings ist das Bild vielfach auch recht dunkel und lässt Details im tiefen Schwarz verschwinden. Die kräftigen Farben haben einen leicht erdigen Ton. Die Bildschärfe ist etwas wechselhaft. Neben Szenen mit einer Schärfe auf Referenz-Niveau wirkt das Bild in einigen Kameraeinstellungen auch etwas unscharf. Insgesamt ist sowohl die Wiedergabe von Konturen als auch feinen Details auf einem sehr hohen Niveau. Die Blu-ray Disc wurde mit dem AVC-MPEG4-Codec komprimiert und zeigt keine Artefakte. Auch die Körnigkeit des Filmmasters wird einwandfrei reproduziert.

 

Ton  100 %

"Hellboy" bietet direkt ab der ersten Sekunde einen vielseitigen und auch klanglich sehr guten Surround-Mix. Musik und Effekte ertönen mit einer hohen Dynamik von allen Seiten. Dabei werden die Surround-Lautsprecher ebenso deutlich angesprochen wie die Frontkanäle. Bereits die Umgebungsgeräusche sind sehr deutlich zu hören und erklingen sehr weiträumig. Die Effekte sind sehr deutlich aus den hinteren Kanälen zu hören und bieten auch interessante Verläufe zwischen den Surround-Lautsprechern. Sehr schön wird dies z.B. im Intro ab der 13:39 min. demonstriert, welches Stimmen gezielt im Wechsel auf den einzelnen Kanälen erklingen lässt. Auch klanglich ist der Film ein Wucht. Gerade im Bassbereich werden hier tiefste Frequenzen mit einem für schwache System schon gefährlich hohem Pegel angetestet. Aber auch die Höhenwiedergabe lässt keinen Anlass zur Klage und sorgt so für ein sehr transparent wirkendes Klangbild. Die ohnehin schon hohe Dynamik klingt auf dem PCM-Track, den es sowohl in Deutsch als auch Englisch gibt, nochmals eine Spur heftiger und sorgt so für einen noch bombastischeren Sound.

 

Special Features
  • Audio-Kommentar des Regisseurs
  • Hellboy: Die Saat Der Zerstörung
  • Entfallene Szenen
  • Vfx Visuelle Effekte
  • Make-Up und Belichtungstests mit Kommentar Guillermo Del Toro
  • Über die Geschichte und den Aufbau
  • Von Comics mit Scott McCloud

Review von Karsten Serck 09.04.2007

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