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Der Staatsfeind Nr. 1
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Original |
Enemy of the State |
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Anbieter
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Buena Vista Home Entertainment (2007) |
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Laufzeit
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132:11 min. |
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Bildformat
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2,40:1 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, PCM 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Französisch, Dolby Digital 5.1
4. Italienisch, DTS 5.1
5. Italienisch, Dolby Digital 5.1
6. Deutsch, DTS 5.1
7. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a. |
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Regionalcode
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A,B,C |
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VÖ-Termin
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05.04.2007 |
Film 67 %
Big Brother is watching you: Nachdem dem jungen, erfolgreichen Anwalt Robert Clayton Dean (Will Smith) zufällig eine Videoaufnahme in seine Einkaufstasche gesteckt wird, die die Ermordung eines
einflussreichen Kongressabgeordneten zeigt, ist plötzlich die gesamte Überwachungsmaschinerie des amerikanischen Geheimdiensts National Security Agency (NSA) auf ihn angesetzt: Denn ein in den Mord verwickelter leitender Angestellter der NSA ist zu allen Mitteln bereit, um an das einzige Beweismittel zu gelangen, welches ihn überführen kann. Dean verliert seinen Job und seine Kreditkarten werden gesperrt. Alleine auf sich gestellt,
muss er um sein Leben rennen - bis er auf den Ex-NSA-Agenten Brill (Gene Hackman) trifft, mit dem zusammen er den Spieß umdreht, um seine mit High Tech ausgerüsteten Verfolger mit den eigenen Mitteln zu schlagen....
Ausgerechnet Jerry Bruckheimer und Regisseur Tony Scott (bereits durch Crimson Tide ein eingespieltes Team) haben sich zusammengetan, um einmal nicht nur viel Action zu bieten sondern auch eine durchaus hintergründige Story zu erzählen. Auch wenn in dem Film sicherlich der Verschwörungs-Bogen ein wenig zu weit gespannt wird und die Überwachungsmechanismen doch etwas zu perfekt funktionieren, so trifft der Film im Ansatz ein brisantes Thema auf den Punkt: Denn spätestens nach dem Bekanntwerden des amerikanischen Echolon-Projektes steht fest, das die amerikanischen Lauscher in der Lage sind, den gesamten weltweiten, Telefon, Fax- und E-Mail-Verkehr zwar nicht regelrecht abzuhören, aber zumindest systematisch nach Stichwörtern wie "Bombe" und "Terror" abzugrasen. Das Strickmuster des Films verläuft indes weniger intelligent nach bekanntem Muster mit insgesamt zwei Verfolgungsjagden. Dessen ungeachtet ist Will Smiths Versuch, der systematischen Überwachung zu entkommen, spannend bis zum Ende.
Einmal abgesehen von den ultraschnell geschnittenen Szenen, die die Geschwindigkeit der High Tech - Überwachungsmechanismen verdeutlichen sollen, sind die Kameraschwenks und Schnitte ungewöhnlich ruhig im Vergleich zu früheren Produktionen aus der Bruckheimer-Werkstatt. Für Verschwörungsfanatiker die beim Gang aus dem Haus immer einen Blick über die Schulter werfen, bietet der Film auf jeden Fall Paranoia at its Best.
Bild 78 %
Das Master ist bereits etwas in die Jahre gekommen und zeigt immer wieder
leichte Kratzer im Bild. Auch der Bildstand zeigt eine leichte Unruhe und lässt
das Bild stellenweise leicht wackeln. Während
die Körnigkeit des Film kaum auffällt, ist aber gerade in blauen Bildbereichen immer
wieder ein leichtes Farbrauschen zu erkennen. Der Kontrast ist sehr hoch und die
Farben sind sehr kräftig gesättigt. Bis auf die dezenten Kamera-Filter, die
Tony Scott bereits Jahre einsetzte, bevor es in Mode kam, Filmen mit
Computertechnik einen künstlichen Look zu geben, weist das Bild keine optischen
Verfremdungen auf. Die Bildschärfe ist gut bis sehr gut und stellenweise
erreicht das Bild sogar Referenz-Niveau. Insgesamt wirkt das Bild sehr
plastisch. Die MPEG2-Kompression verhält sich unauffällig und zeigt keine
Störungen.
Ton 83 %
"Der Staatsfeind Nr. 1" bietet einen rundum gelungenen Surround-Mix
mit viel Tempo und Dynamik. Inmitten einer weiten und kraftvollen Klangkulisse sorgt der Subwoofer hier für
den richtigen Tiefgang. Als Split Surround-Effekte überzeugen vor allem die im
All stationierten Überwachungssatelliten, die mit lautem Sound quer durch den
Raum schwirren. Mit diesem guten Surround-Mix kann der Music Score nicht ganz
mithalten, weil dieser im Vergleich zu den Soundeffekten deutlich weniger
druckvoll beigemischt wurde. Der englische PCM-Track bietet hier zumindest noch zusätzliche
Dynamik-Reserven, insbesondere im Direktvergleich mit der etwas müde klingenden
Dolby Digital-Fassung.
Special Features
* Zusätzliche Szenen
* MAKING OF SHOWDOWN
* Kinotrailer
Review von Karsten
Serck 21.05.2007
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