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Crimson Tide
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Original |
Crimson Tide |
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Anbieter
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Buena Vista Home Entertainment (2007) |
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Laufzeit
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115:46 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Video-Codec
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MPEG4-AVC |
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Audiokanäle
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1. Englisch, PCM 5.1
2. Englisch, Dolby Digital 5.1
3. Französisch, Dolby Digital 5.1
4. Italienisch, DTS 5.1
5. Italienisch, Dolby Digital 5.1
6. Deutsch, DTS 5.1
7. Deutsch, Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch, Englisch u.a. |
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Regionalcode
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A, B, C |
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VÖ-Termin
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13.09.2007 |
Film 83 %
Die neugewonnene Sicherheit nach dem Ende des Kalten Kriegs scheint jäh dem
Ende nahe, als in Russland ein Bürgerkrieg ausbricht, nationalistische Kämpfer
in den Besitz von atomaren Interkontinentalwaffen gelangen und mit einem
Nuklearschlag gegen die USA drohen. Zwar verfügen sie nicht über die
erforderlichen Zugangscodes zum Start der Raketen, doch scheint es nur eine
Frage der Zeit zu sein, bis die Sicherheitssperren in den Raketensilos geknackt
werden. Plötzlich steht die Welt wieder am Rande des Dritten Weltkriegs.
In dieser Situation wird der US Navy-Kapitän Frank Ramsey (Gene Hackman)
beauftragt, mit seinem U-Boot "Alabama" im Falle eines
Nuklearangriffes den präventiven Erstschlag durchzuführen. Ihm zur Seite steht
der junge Offizier Hunter (Denzel Washington). Die beiden sind absolut
grundverschiedene Typen: Während Ramsey ein Haudegen alter Schule ist, der
immer noch an die alten Feindbilder glaubt und bereit ist, jeden Befehl ohne
Bedenken auszuführen, ist der Harvard-studierte Hunter ein frei denkender
Soldat, der seinen Beruf auch kritisch hinterfragt. Diese beiden sich an ihren
Grundauffassungen reibenden Menschen geraten in einen schweren Konflikt, als der
Ernstfall eintritt und der Funkspruch zum Angriff kommt.
Während die Crew des U-Boots eine Stunde Zeit hat, sich auf den Angriff
vorzubereiten, wird nämlich in Bruchteilen ein zweiter Funkspruch empfangen,
der nicht komplett entschlüsselt werden kann. Hunter zieht die Möglichkeit in
Betracht, dass dieser Funkspruch das Kommando zur Entwarnung sein könnte,
deswegen will er mit dem Raketenstart abwarten, bis der Funkspruch in Gänze
empfangen werden kann. Die hierfür notwendige Funkanlage ist ausgefallen, ein
Auftauchen - um das Signal wieder empfangen zu können - ist wegen eines sich in
der Nähe befindlichen russischen U-Bootes nach Ramseys Auffassung nicht möglich.
Also bleibt Ramsey stur und beruft sich auf die Vorschriften, nach denen ein nur
verstümmelt empfangener Funkspruch als nichtig gilt.
Hunter weigert sich daraufhin, den Angriffsbefehl des Kapitäns zu bestätigen.
Als Ramsey vorschriftswidrig dennoch die Raketen starten will, enthebt Hunter
den Kapitän von seinem Kommando und übernimmt die Befehlsgewalt über das
Schiff. Die gesamte Crew gerät daraufhin an den Rand der Meuterei und muss sich
entscheiden, für wen sie sich entscheidet. Zwischen Ramsey und Hunter
entwickelt sich ein Kampf, dessen Ausgang über Krieg und Frieden entscheidet.
Die Filme des Produzentengespanns Bruckheimer/Simpson waren schon in der
Vergangenheit trotz kommerziellen Erfolgs bei vielen Kritikern nicht sonderlich
beliebt. Bilder im hektischen MTV-Stil, Handlungsfäden, die mitunter nicht ganz
geradlinig sind und viele Fragen aufwerfen - so lauten die oft gehörten Vorwürfe.
Vergleicht man den noch zusammen mit dem 1996 gestorbenen Don Simpson
entstandenen "Crimson Tide" mit heutigen Bruckheimer-Produktionen, so
erscheinen die älteren Filme im Rückblick schon fast so anspruchsvoll wie
Arthaus-Filme. Denn im Unterschied zu heutigen Special Effects-Spektakeln steht
bei "Crimson Tide" wenigstens noch die Story im Vordergrund und gerade
das Gespann Gene Hackman und Denzel Washington lässt hier zwei recht
charismatische Hauptdarsteller aufeinander prallen, deren dargestellte
Rivalität von Anfang bis Ende eine Menge Dramatik bietet und durchgehend sehr
spannend inszeniert wurde.
Bild 81 %
Ähnlich wie bereits bei "The
Rock" ist auch bei "Crimson Tide" zu erkennen, dass der Film
inzwischen schon ein paar Jahre alt ist. Das Master weist einen leicht unruhigen
Bildstand auf, der aber primär nur bei Texteinblendungen auffällt und zeigt
auch einige Kratzer und Rauschen. Dennoch fällt bereits auf den ersten Blick
die hohe Bildschärfe ins Auge, die zwar nicht unbedingt auf Referenz-Niveau
liegt, aber dennoch die meisten Einzelheiten sehr scharf abbildet. Trotz der
vielen bunten Lichter, die den Film in einzelnen Bereichen immer wieder
aufhellen, ist aber nicht zu übersehen, dass der Film an Bord eines U-Bootes
spielen soll und entsprechend ist das Bild vielfach etwas dunkel und zeigt nur
in einzelnen Szenen einen richtig überzeugenden Kontrast und nimmt dem Film
somit auch etwas von seiner plastischen Darstellung. Positiv hervorzuheben ist
aber, dass weder der Kontrast noch die Farben künstlich erscheinen und trotz
der Dunkelheit die wichtigen Bildbereiche auch immer zu erkennen sind. Die
Unterwasseraufnahmen sind immer unschärfer als der Rest der Handlung und in
diesen Szenen zeigt sich auch häufiger etwas Farbrauschen. Die Kompression ist
trotz des nicht perfekten Ausgangsmaterials sehr unauffällig und zeigt keine
Störungen.
Ton (Englisch) 85 %
Ton (Deutsch) 30 %
Während "Crimson Tide" im englischen Original einen extrem
dynamischen Sound mit üppiger Basswiedergabe bietet, weht im Direktvergleich
bei der deutschen Synchro nur ein leises Lüftlein. Die Originalfassung
präsentiert einen lautstarken Sound mit guter Surround-Wiedergabe, die durch
die pompöse Musik von Hans Zimmer noch effektiv verstärkt wird. Die
Effektwiedergabe ist zwar bis auf die Action-Szenen mit quer durch den Raum
schießenden Torpedos überwiegend etwas zurückhaltend. Dies wird aber durch
die gute Klangqualität auf der breiten Stereo-Front wieder wettgemacht, die
nicht nur durch die tiefen Basseinlagen sondern auch eine saubere
Höhenwiedergabe überzeugt.
Der Wechsel auf die deutsche Synchro erweist sich wie ein abrupter Übergang
vom Tag in die Nacht. Die leise Akustik der deutschen Synchro ist deutlich
stärker auf den Fronbereich konzentriert und die Dynamik bewegt sich auf
Küchenradio-Niveau. Darunter leidet vor allem die in der Originalfassung so
exzellente Musikwiedergabe, die in der deutschen Synchro teilweise kaum noch
wahrnehmbar ist. Damit geht zugleich ein Großteil der Dynamik flöten und der
Sound klingt so leblos und muffig, als ob man die Lautsprecher in Bettdecken
eingewickelt hätte. Die Sound-Elemente, die in der Originalfassung erst so
richtig für Dramatik sorgen, gehen bei der Synchronfassung weitgehend unter.
Einige Surround-Effekte bekommt man dennoch mit, die aufgrund des dumpfen Sounds
aber kaum überzeugen können. Unter dem leisen und dumpfen Klang leidet auch
die Verständlichkeit der Dialoge, die sich vielfach nur bei sehr konzentriertem
Hinhören genau verstehen lassen.
Special Features
Die Extras wurden von der DVD übernommen und werden auch nur in
NTSC-Auflösung präsentiert.
- Making Of Crimson Tide
- Setbesuch während der Produktion
- Zusätzliche Szenen
Review von Karsten
Serck und Carsten Rampacher (Film) 17.09.2007
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